Kirchliche Schulen

Die Evangelische Kirche im Rheinland ist Trägerin von zehn Schulen (sieben Gymnasien, zwei Gesamtschulen und der Schule für Circuskinder des Landes NRW) mit 7645 Schülerinnen und Schülern, die von 656 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden. Die rheinische Kirche verwirklicht damit exemplarisch und modellhaft Schulen nach evangelischem Bildungsverständnis und übernimmt so als bildungspolitische Gesprächspartnerin gesellschaftliche Verantwortung.

Schule als Lernort und Lebensraum

Die kirchlichen Schulen nutzen ihre Freiräume als Ersatzschulen, um Schule als Lernort und Lebensraum für Schülerinnen und Schüler und deren Familien, Lehrerinnen und Lehrer und alle übrigen Mitarbeitenden mit einem besonderen evangelischen Profil zu gestalten. Dazu gehören spezielle Angebote wie Schulseelsorge, Gottesdienste und Andachten, Tage religiöser Orientierung, Religionsunterricht in allen Jahrgangsstufen sowie diakonisches und ökumenisches Engagement.

Evangelium als Tiefendimension im Schulleben

Das evangelische Profil der Kirchlichen Schulen ist aber mehr als das. Im pädagogischen Handeln und im gemeinsamen Leben an den Schulen ist das Evangelium als Tiefendimension erlebbar: Eine Schulgemeinde, in der die Menschfreundlichkeit Gottes im täglichen Miteinander spürbar ist. Eine Schulkultur, in der Kinder und Jugendliche Freiräume zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit finden. Unterrichtliche und außerunterrichtliche Angebote, die Freiheit und Verantwortung fördern, weil es uns nicht nur um Schulbildung, sondern vor allem um Lebensbildung geht.

Partizipation spielt eine wichtige Rolle

Partizipation spielt an den kirchlichen Schulen eine wichtige Rolle: Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, alle Mitarbeitende und die Eltern leben zusammen den besonderen Geist der Schule und übernehmen für ihre Schule gemeinsam Verantwortung.

Die Schulen der Evangelischen Kirche im Rheinland

Nordrhein-Westfalen:

Rheinland-Pfalz: