Konrad Heresbach

Konrad Heresbach wurde auf Gut Heresbach in der Honschaft Obmettmann bei Schöller geboren. Er trat mit sieben Jahren in die Klosterschule Werden ein, wechselte zwei Jahre später auf die Lateinschule in Hamm, dann auf die Domschule Münster, 1512 ging er Studium an nach Köln und studierte dann in Frankreich und Italien, dabei lernte er auch Erasmus von Rotterdamm kennen. 1523 ging er zurück in seine Heimat und wirkte bis zu seinem Lebensende in Düsseldorf am Hof Johann Wilhelms, des Herzogs von Jülich und Berg.

Archivdirektor Stefan Flesch über Konrad Heresbach

Er war Vertreter eines Mittelweges zwischen Katholizismus und Protestantismus. Die konfesionelle Heterogenität von Nordrhein-Westfalen ist ein Erbe dieser nicht-konfessionalistischen Politik, die er als Ratgeber des Herzogs vertrat. „Es gilt, Irrtümer auszurotten, nicht Menschen“, so drückt Konrad Heresbachs seine Aufassung aus.

Ertstellung des Kirchenkopfes Konrad Heresbach

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