Rheinische Kirchenköpfe

Die Evangelische Kirche im Rheinland würdigt mit den „Kirchenköpfen“ Persönlichkeiten, die die Kirche geprägt, bewegt und verändert haben. Dazu beauftragt sie Künstlerinnen und Künstler mit der Gestaltung von großformatigen Porträts, die verschiedene Wände im Landeskirchenamt in Düsseldorf zieren. Insgesamt soll die Sammlung in den nächsten Jahren auf 21 Porträts von rheinischen Kirchenköpfen anwachsen.

Joachim Wilhelm Beckmann

Beckmann stammte aus einem politisch nationalkonservativ gesinnten westfälischen Pfarrhaus. Nach dem Abitur am humanistischen Gymnasium in Wattenscheid studierte er Evangelische Theologie und Philosophie. Von seinen

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Adolf Clarenbach

Adolf Clarenbach (ca. 1495 bis 1529) kostete sein Eintreten für die Reformation das Leben – mit nur 34 Jahren. Der auf dem Buscherhof im Kirchspiel

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Johannes Clauberg

1622 wird Johannes Clauberg in Solingen als Sohn einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie geboren. Seine Ausbildung genießt er in zunächst kurze Zeit in Köln und anschließend am

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Caroline Fliedner

Caroline Fliedner (1811 – 1892) war Vorsteherin der Diakonissenanstalt Kaiserswerth. Die aus der Hamburger Hugenottenfamilie Bertheau stammende Caroline wurde 1843 die zweite Ehefrau Theodor Fliedners.

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Gustav Heinemann

Heinemann wurde 1899 in Schwelm in Westfalen geboren. Sein Vater war Prokurist bei der Krupp AG in Essen. Sohn Gustav studierte Jura, Volkswirtschaft und Geschichte

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Heinrich Held

Heinrich Held (1897 – 1957) war der erste Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Am 25. September 2017, an seinem 120. Geburtstag, ist im Düsseldorfer

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Konrad Heresbach

Konrad Heresbach wurde auf Gut Heresbach in der Honschaft Obmettmann bei Schöller geboren. Er trat mit sieben Jahren in die Klosterschule Werden ein, wechselte zwei

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Änne Kaufmann

Änne Kaufmann (1903-1991) gehört zu den Menschen, die die evangelische Kirche geprägt, bewegt und verändert haben. Deshalb ist sie auch einer der „Köpfe“ im Düsseldorfer

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Georg Maus

Der Religionslehrer Georg Maus (1888-1945) starb im Nazi-Terror, weil er Jesu Gebot der Feindesliebe lehrte. Die Bibel, das Wort Gottes, war ihm unbedingte Richtschnur. Diese

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Philipp Melanchthon

Philipp Melanchthon (1497 bis 1560) gilt neben Martin Luther als großer Reformator in Deutschland. Zugleich nahm er eine eigenständige Rolle ein. Die Verdienste des Humanisten

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Joachim Neander

Joachim Neander ist 1650 in Bremen geboren. Sein Vater war der Pädagoge Johann Joachim Neander, die Mutter Katharina Knipping, Tochter des Kantors Christoph Knipping. Der

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Ilse Peters

Ilse Peters (1893 – 1980) war seit 1930 die erste Professorin für Religionspädagogik in Deutschland. Die Theologin, die von den Nationalsozialisten aus ihrem Lehramt verwiesen

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Friedrich Wilhelm Raiffeisen

„Einer für alle – alle für einen!“ Die Leitidee Friedrich Wilhelm Raiffeisens (1818 – 1888) begründete maßgeblich das moderne Genossenschaftswesen. Der evangelische Glaube war zeitlebens

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Dorothee Sölle

Streitbare Theologin und Feministin, Autorin, Dichterin und Literaturwissenschaftlerin – und nicht zuletzt politische Aktivistin: Dorothee Sölle prägte eine Generation in Kirche und Gesellschaft. Trotz Promotion,

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Magdalene von Waldthausen

„Aufgrund ihres sozialen und mutigen Engagements während der beiden Weltkriege und ihres Einsatzes als überzeugte und mutige Christin wie auch als engagierte Bürgerin in der

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