Mixed Economy

Eine von Diversität geprägte Gesellschaft erfordert verschiedene Zugänge zum christlichen Glauben. In unterschiedlichen Sozialformen, innovativen Aufbrüchen und Erprobungen zeigen sich neue Formen gelebter Spiritualität. Im Kontext einer gewachsenen und gesetzlich verankerten Kirche sind neue Gemeinschaften, Initiativen und Gemeinden eine Herausforderung für das bestehende System in den Kirchenkreisen und in den traditionellen Gemeindestrukturen.
In der anglikanischen Kirche wird durch die Idee einer „Mixed Economy“ (seit Kurzem „Mixed Ecology“) ein partnerschaftliches Neben- und Miteinander von traditionellen und neuer erprobten Gemeindeformen geprägt.

Das Projekt arbeitet auf das Ziel hin, dass sich die Evangelische Kirche im Rheinland im Sinne einer Mixed Economy zu einer Kirche in vielfältiger Gestalt entwickeln kann. Das Prinzip der Gleichwertigkeit in der Vielfalt steht im Vordergrund.

Zentrale Themenbereiche

Das Projekt beinhaltet die Themenbereiche der Kultur und des Umgangs miteinander, des jeweiligen und gemeinsamen Selbstverständnisses, gesellschaftliche Entwicklungen und Trends in der Kirche, Finanzausgleichsysteme und finanzielle Förderungen, Prüfung von kirchenrechtlichen Vorgaben zu Gemeindeformen, Mitsprache und Teilnahme und Teilhabe an kirchlichen Gremien, Synoden, Entscheidungsebenen und die Evaluation eines gesamtkirchlichen Lernprozesses. Zudem berührt es auch den Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung, wenn es darum geht, für neue Formen des Kirche- und Gemeinde-Seins sowie für Leitungsaufgaben in diversen und komplexen Kontexten zu qualifizieren.

Das Projekt startet zunächst (u.a. in Zusammenarbeit mit dem Projekt Erprobungsräume) mit der Wahrnehmung der Bedarfe und Erfahrungen rund um „Mixed Economy“ in den 37 Kirchenkreisen unserer Landeskirche.

Unser Angebot

Im Fokus des Projektes steht die Begleitung von Kirchenkreisen in ihrer Entwicklung zu einer Kirche in vielfältiger Gestalt.

Kirchenkreisleitungen, die sich mehr Unterstützung wünschen, um die in ihrer Region vorhandenen unterschiedlichen (ggf. auch aus Erprobungsräumen erwachsenen) Formen des Kirche- und Gemeindeseins zu einem partnerschaftlichen Miteinander zu führen, melden sich bei Interesse bei der Projektleitung Dr. Rebecca John Klug. Im Fokus steht dabei vor allem die Bearbeitung der oben skizzierten Themenbereiche.

Wenn Sie Interesse an der Erprobung neuer Formen des Gemeinde- und Kirche-Seins haben, wenden Sie sich an das Team des Projekts Erprobungsräume.

Projektteam

  • Projektleiterin: Dr. Rebecca John Klug, Dezernentin Strategische Innovation
  • Projektverantwortliche: Dr. Wibke Janssen, Leiterin Abteilung 1
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