Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht

Unter konfessionell-kooperativem Religionsunterricht wird ein Unterricht verstanden, den Religionsgemeinschaften gemeinsam gestalten und durchführen. Ziel ist es, die unterschiedlichen konfessionellen Perspektiven im Unterricht zu thematisieren. Dieser konfessionsübergreifende Unterricht ist unserer Meinung nach ein wichtiger Baustein für ein gutes Zusammenleben der Religionen in unserer pluralistischen Gesellschaft. Schließlich dient Religionsunterricht als zentraler Ort für religiöses Lernen und religiöse Orientierung. Die Evangelischen Kirchen im Rheinland und von Westfalen, die Lippische Landeskirche, die katholischen Bistümer Münster, Essen und Aachen sowie das Erzbistum Paderborn haben Vereinbarungen zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht unterzeichnet. Innerhalb des Gebiets der beteiligten Landeskirchen und (Erz-)Bistümer können. Grundschulen und Schulen der Sekundarstufe I seit dem Schuljahr 2018/19 auf Antrag konfessionell-kooperativen Religionsunterricht einrichten. Für Berufskollegs soll dies aufgrund einer längeren Vorbereitungszeit zum Schuljahresbeginn 2021/22 möglich werden. Weiterführende Informationen sowie notwendige Formulare und Materialien für die Einführung des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts finden Sie hier:

Ansprechpersonenfür die jeweiligen Bundesländer und Klassenstufen

Weitere Informationen gibt es für die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Hessen per E-Mail an tscherpel@ekir.de; für die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland per E-Mail an pauschert@ekir.de; bei eher schulartspezifischen Anliegen der Primarstufe und der Sekundarstufe I per E-Mail an tscherpel@ekir.de und bei Anliegen der Sekundarstufe II im allgemein- wie im berufsbildenden Bereich per E-Mail an pauschert@ekir.de.

  • Red.