Kirchliche Entwicklungszusammenarbeit

Hilfe leisten, ökumenisch lernen, politische Mitverantwortung entwickeln: das sind die Ziele kirchlicher Entwicklungszusammenarbeit. Diese verfolgt den biblischen Auftrag, sich für eine gerechte, friedliche Welt einzusetzen – unter Achtung der Eigenständigkeit anderer Kulturen und Religionen. Im Einzelnen geht es um die Minderung von Armut, Hunger und Not in der Welt sowie der Bekämpfung ihrer Ursachen. Die evangelische Entwicklungsarbeit trägt dazu bei, gerechte Gesellschaften aufzubauen, Konflikte gewaltfrei zu lösen und die Schöpfung zu bewahren. Sie orientiert sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 der Vereinten Nationen (UNO). Die Kirchliche Entwicklungszusammenarbeit fördert die rheinische Kirche in Zusammenarbeit mit Brot für die Welt im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung (EWDE).

Förderung von Projekten in Afrika und Zentralasien

Das geschieht durch finanzielle Förderung von Projekten und Programmen in Afrika, Asien, Südamerika, Südosteuropa, der Kaukasus-Region und den Transformationsländern in Zentralasien. Daneben werden Fachkräfte vermittelt und Stipendien vergeben. Geld für dieses Engagement bezieht kirchliche Entwicklungsarbeit aus kirchlichen Mitteln, Spenden und staatlichen Zuschüssen. Wichtig ist für die rheinische Kirche dabei auch das Engagement der Kirchengemeinden und Kirchenkreise. Sie arbeiten in Partnerschaften mit Gemeinden und Kirchenkreisen in Übersee zusammen. Wichtige Themenfelder im Bereich der kirchlichen Entwicklungsarbeit sind beispielsweise Fairer Handel, Migration und Geflüchtete, Menschenrechte sowie Klimagerechtigkeit.

Weiterführende Links

  • Red.
  • Hermann Bredehorst/Brot für die Welt

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