Außereuropäische Ökumene und Mission

Gemeinden, Kirchenkreise und Landeskirche der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) sind weltweit partnerschaftlich verbunden. Manche Beziehungen werden über persönliche Kontakte gepflegt, andere wiederum sind über Partnerschaftsverträge strukturell in der verfassten Kirche verankert. Die Partnerschaften reichen von Nicaragua (Kirchenkreis Duisburg) bis in die Demokratische Republik Kongo (Kirchenkreis Saar-West), von den Philippinen (Kirchenkreis Koblenz) bis nach Wisconsin in den USA (Kirchenkreis Moers). Die Landeskirche ist partnerschaftlich insbesondere mit den Kirchen in Namibia verbunden. Ein besonderes Verhältnis besteht zudem seit 2004 mit der Huria Kristen Batak Protestan (HKBP) in Indonesien.

Rheinische Kirche ist Mitglied der VEM

Die EKiR befindet sich darüber hinaus als Mitgliedskirche der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) in Gemeinschaft von 39 Kirchen und den von Bodelschwinghschen Stiftungen in Bethel. Mit der United Church of Christ (UCC) in den USA lebt die rheinische Kirche in Kirchengemeinschaft. Das heißt, sie pflegt Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft. Sie ist partnerschaftlich insbesondere mit drei Konferenzen der UCC verbunden: der Penn Central Conference, der Southern Conference und der Wisconsin Conference. In Begegnungen und Konferenzen werden theologische und ethische Themen bearbeitet, die die Kirchen bewegen.

Kirchliche Entwicklungsarbeit mit Brot für die Welt

Die EKiR ist zudem über die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK bzw. WCC) verbunden. Sie hat Anteil an den Entwicklungen der ökumenischen Weltbünde Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WCRC) mit Sitz in Hannover und dem Lutherischen Weltbund (LWF) mit Sitz in Genf. Die Kirchliche Entwicklungszusammenarbeit fördert die rheinische Kirche in Zusammenarbeit mit Brot für die Welt im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung (EWDE).

  • Red.