62. Aktion „Brot für die Welt“: Kindern Zukunft schenken

Präses Manfred Rekowski wirbt um Unterstützung in den Gemeinden

Düsseldorf. Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, bittet die Gemeinden, die Aktion „Brot für die Welt“ im Advent durch Spenden und Kollekten zu unterstützen. „In vielen Teilen der Welt herrscht nach wie vor große Not; Kinder wachsen ohne Perspektive auf“, betont Rekowski.

Für viele Kinder sei in diesem Jahr die Zukunft unsicher geworden, vor allem in Ländern des Südens, so das Entwicklungswerk „Brot für die Welt“ in einem Aufruf zu der Aktion , die traditionell am 1. Advent eröffnet wird. Kinder litten besonders unter den indirekten Folgen der Pandemie: Seit Ausbruch der Corona-Krise hätten Millionen Kinder keine Chance mehr zu lernen. „Sie leiden am Eingesperrtsein, an häuslicher Gewalt. Sie leiden unter großer wirtschaftlicher Not – und Hunger, weil ihren Eltern das Einkommen weggebrochen ist. Und das wird so schnell nicht vorbeigehen. Die Folgen von Corona treffen die Ärmsten am längsten und härtesten“, heißt es dort.

Zugang zu Bildung als Weg aus der Armut

Die 62. Spendenaktion „Brot für die Welt“ will angesichts dieser düsteren Aussichten unter dem Motto „Kindern Zukunft schenken“ ein Zeichen der Hoffnung setzen und Kindern den Zugang zu Bildung als Weg aus der Armut ermöglichen. So werden von den Spendengeldern zum Beispiel in Paraguay Straßenschulen unterstützt und Mahlzeiten bereitgestellt. In Sierra Leone und auf den Philippinen werden Familien gefördert, damit ihre Kinder nicht arbeiten müssen, sondern zur Schule gehen können.

 

Spendenkonto:
IBAN DE10 1006 1006 0500 5005 00
Stichwort: Rheinland-Kollekte

Onlinespende:
www.brot-fuer-die-welt.de/rheinland-kollekte

  • 26.11.2020
  • Elke Wieja
  • Helge Bendl / Brot für die Welt