#kanutourderhoffnung Tag 3: Auf der Ruhr von Essen nach Mülheim

Ruhrwacht demonstriert Rettungsaktion – „Neue Insel“ stellt sich vor

Düsseldorf. Auf seiner #kanutourderhoffnung besucht Präses Dr. Thorsten Latzel Kirchengemeinden, erlebt Gemeinschaft, trifft Menschen und hört Geschichten von Verwandlung in einer sich schnell verändernden Welt. Dafür paddelt der Präses der rheinischen Kirche von Sonntag, 3. Juli, bis Samstag, 9. Juli, rund 200 Kilometer durch das Kirchengebiet (siehe auch Pressemitteilungen 84/2022, 85/2022 und 88/2022). Die dritte Etappe am 5. Juli führt auf der Ruhr von Essen nach Mülheim. Zu den Höhepunkten zählen die Führung durch das Projekt „Neue Insel“ in Essen sowie die Demonstration einer Rettungsaktion durch das Deutsches Rote Kreuz (DRK). Das Programm des 5. Julis im Überblick:

9 Uhr: Die Etappe beginnt mit einer Morgenandacht beim Projekt „Neue Insel“ der „Neue Arbeit“ der Diakonie Essen (Spillenburger Mühle, Westfalenstraße 98, 45136 Essen). Im Anschluss gibt es eine Führung durch das sich im Bau befindliche Projekt. Dabei handelt es sich um eine Kulturlandschaft an der Ruhr mit Blick auf das Wasser. Das Projekt umfasst ein Fahrradhotel, Gastronomie mit Biergarten und Werkstätten zur Arbeitsförderung (unter anderem für Langzeitarbeitslose und Menschen mit Behinderung). Die „Neue Insel“ bietet zudem ein Nachhaltigkeitskonzept zum Anfassen: Zero Footprint und Umweltschutz verbinden sich mit sozialer Verantwortung und Inklusion. Im Anschluss steigt die Gruppe gegen 9.45 Uhr beim DKV-Bootshaus Steeler KC (Westfalenstraße 96a, Essen-Steele) in die Boote und paddelt zum Baldeneysee.

12 Uhr: Ankunft am Anleger der Betriebssportgemeinschaft Stadtwerke Essen-Heisingen (Lanfermannfähre 96, 45259 Essen). Unweit davon verbringt Präses Latzel am Anleger der Weißen Flotte (Lanfermannfähre 92, 45259 Essen) ein Picknick mit Kindern und Jugendlichen des Jugendhauses Heisingen . Geplant ist ein Austausch zu den Perspektiven der Jugendarbeit. Mit im Boot sind die Jugendarbeit Heisingen und das Jugendreferat Essen .

13 Uhr: Transport der Boote nach Essen-Kettwig zum Stauwehr Essen-Kettwig (Leinpfad/Ringstraße). Nach einem Reisesegen um 13.30 Uhr geht die Gruppe gegen 14 Uhr aufs Wasser, um Richtung Mülheim zu fahren. Mit-Paddler ist Pfarrer Rolf Zwick vom Weigle-Haus . Mit ihm tauscht sich Präses Latzel zu neuen Gemeindeformen des Weigle-Hauses aus.

16.30 Uhr: Ankunft am Wasserbahnhof Mülheim (Auf dem Dudel 26, 45468 Mülheim), Ausstieg an der Schleuseninsel. Offizielle Begrüßung durch Oberbürgermeister Marc Buchholz, Stadtdechant Michael Janßen (Katholisches Stadtdekanat Mülheim) und Gerald Hillebrand, Superintendent des Kirchenkreises an der Ruhr . Anschließend gemeinsamer Spaziergang entlang der Ruhr zum Stadthafen an der Ruhr (Ruhrpromenade, 45468 Mülheim).

17.15 Uhr: Demonstration einer Rettungsübung mit dem DRK, einem Kooperationspartner der Notfallseelsorge, am Stadthafen (Ruhrpromenade, 45468 Mülheim)

17.45 Uhr: Besuch der „Teestube“ der Diakonie Mülheim (Auerstraße 49, 45468 Mülheim). Dort erhält Präses Latzel Einblicke in den Arbeitsalltag der Ambulanten Gefährdetenhilfe. Zum Abschluss wird gegrillt.

Digital dabei: In den sozialen Medien und auf der Website ekir.de

Die #kanutourderhoffnung führt in sieben Tagesetappen auf die Niers, die Erft, die Ruhr, die Wupper, die Lahn und zwei Abschnitte der Saar. Auf einen Morgensegen folgen jeden Tag Gemeinde- und Projektbesuche. Gepaddelt wird eine Strecke von insgesamt rund 200 Kilometern. Zu erleben ist die #kanutourderhoffnung vor allem auf den Social-Media-Kanälen von Präses Latzel bei Facebook , Instagram und Twitter . Dort bietet er sehr persönliche Einblicke. Aber auch auf den Social-Media-Kanälen der Evangelischen Kirche im Rheinland auf Facebook, Instagram und Twitter   kann die Tour verfolgt werden. Unterwegs wird an verschiedenen Stationen die Kamera eingeschaltet. Und auf YouTube gibt es jeweils ein „Video des Tages“. Wo Präses Latzel wann unterwegs ist, erfahren Sie hier.

Die Kanutour einige Kilometer mitpaddeln

Alle Medienschaffenden sind herzlich eingeladen, ein paar Kilometer mitzupaddeln. Dafür werden Kajaks bereitgehalten. Interessierte melden sich mit einer Mail an pressestelle@ekir.de.

  • 24.6.2022
  • Andreas Attinger
  • Grafik Silke Salzmann-Bruhn