30.000 Euro Nothilfe für die Opfer von Überschwemmungen im Westkongo

Kirchen und VEM unterstützen Hilfsaktion der Gemeinschaft der Jünger Christi

Mbandaka/Wuppertal. Die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen und die Vereinte Evangelische Mission (VEM) sagen Nothilfemittel in Höhe von insgesamt 30.000 Euro zur Unterstützung der kongolesischen Gemeinschaft der Jünger Christi (ECC-CDCC) in Mbandaka zu.

600.000 Menschen von Überschwemmungen betroffen

Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks sind in der Demokratischen Republik Kongo gegenwärtig mindestens 600.000 Menschen von den gefährlichen Überschwemmungen betroffen, die durch die seit Anfang Oktober 2019 anhaltenden starken Regenfälle in zwölf der 29 Landesprovinzen verursacht wurden. Das Hochwasser forderte bereits Menschenleben und zerstörte oder beschädigte laut den Berichten des UN-Hilfswerks unzählige Häuser, Schulen, Krankenstationen, Wasserversorgungssysteme sowie Straßen und Brücken. Die überspülten landwirtschaftlichen Anbauflächen sind nach dem Ablaufen der Fluten nicht mehr nutzbar.

Kongolesische Mitgliedskirche der VEM hilft

Die kongolesische Mitgliedskirche der VEM plant, folgende Hilfsmaßnahmen in der Provinz Equateur durchzuführen:

 

  • Identifizierung der bedürftigsten Haushalte
  • Kauf und Verteilung von Nahrungsmitteln und dringend benötigten Sachgütern, insbesondere für die von der Katastrophe betroffenen Kinder und Schwangeren
  • Bereitstellung von medizinischer Versorgung, um die Verbreitung von Durchfallerkrankungen und Malaria zu verhindern
  • Beratung von Familien für die Wiederaufnahme der landwirtschaftlichen Arbeit zur Eigenversorgung
  • Renovierung der kircheneigenen Infrastruktur, davon zwei Schulen und eine Gesundheitsstation.
  • 13.1.2020
  • Jens Peter Iven